Das IPSST – Interpersonelles Selbststeuerungstraining
Führung unter Druck beginnt bei einem selbst. Entwickeln Sie innere Stabilität und Klarheit für wirksame Führung.
Führung unter Druck beginnt bei einem selbst
Führungskräfte stehen heute unter hohem Druck. Entscheidungen müssen getroffen, Konflikte ausgehalten, Erwartungen balanciert und Beziehungen gestaltet werden – oft gleichzeitig. In solchen Situationen zeigt sich schnell, dass Führung weniger eine Frage von Methoden ist als von innerer Stabilität.
Menschen reagieren dann nicht immer so, wie sie es eigentlich wollen: Sie werden härter, ziehen sich zurück, eskalieren schneller oder funktionieren nur noch.
Das IPSST – das Interpersonelle Selbststeuerungstraining – setzt genau hier an. Es richtet sich an Führungskräfte, die verstehen wollen, warum sie unter Druck manchmal anders handeln, als sie es sich vorgenommen haben, und die lernen möchten, sich selbst und Beziehungssituationen bewusster zu steuern.
Was ist das IPSST?
Das IPSST ist kein klassisches Führungskräftetraining und keine Methodensammlung. Es ist ein Entwicklungsformat, das dabei unterstützt, innere Prozesse, emotionale Reaktionen und Beziehungsmuster zu erkennen und gezielt zu beeinflussen.
Damit Führung auch in schwierigen Situationen klar, wirksam und stimmig bleibt.
Innere Prozesse verstehen
Erkennen Sie, was unter Druck in Ihnen passiert und warum Sie manchmal anders handeln als gewollt.
Emotionale Reaktionen regulieren
Lernen Sie, mit emotionalem Druck umzugehen, ohne die Kontrolle zu verlieren.
Beziehungsmuster erkennen
Verstehen Sie Ihre typischen Reaktionsweisen im Kontakt mit anderen und gestalten Sie Beziehungen bewusster.
Wenn Führung nicht mehr so läuft, wie man es eigentlich will
Viele Führungskräfte erleben eine spürbare Diskrepanz zwischen dem, was sie für richtig halten, und dem, was sie im Alltag tatsächlich tun. Sie wissen, wie sie führen möchten – und handeln in angespannten Situationen dennoch anders.
Gespräche eskalieren, Entscheidungen werden aufgeschoben oder zu hart getroffen, Beziehungen kühlen ab.
Das IPSST geht davon aus, dass diese Erfahrungen kein persönliches Versagen sind. Vielmehr zeigen sie, wie stark Selbststeuerung und Beziehungsgestaltung unter Belastung eingeschränkt sein können.
Was Führungskräfte durch das IPSST gewinnen
Im IPSST entwickeln Führungskräfte ein vertieftes Verständnis für sich selbst im Führungshandeln.
Innere Reaktionen frühzeitig erkennen
Bemerken Sie Warnsignale, bevor Situationen eskalieren.
Mit emotionalem Druck regulierter umgehen
Bleiben Sie auch unter Belastung handlungsfähig und klar.
Eigene Muster im Kontakt verstehen
Erkennen Sie Ihre typischen Reaktionsweisen in Beziehungssituationen.
Bewusster entscheiden
Wählen Sie aktiv, wie Sie in Führungssituationen handeln wollen.
"Viele Teilnehmende berichten, dass sie nach dem IPSST ruhiger bleiben, Konflikte früher erkennen, Eskalationen vermeiden und ihre Führungsrolle klarer gestalten können. Führung wird dadurch nicht nur wirksamer, sondern auch weniger erschöpfend und langfristig tragfähiger."
Führung als Selbststeuerung in Beziehung
Das IPSST basiert auf einer klaren Haltung: Führung ist immer auch Selbstführung – und sie findet immer in Beziehung statt.
Wie Führungskräfte auf andere wirken, hängt eng damit zusammen, wie sie mit innerem Druck, Unsicherheit oder Verantwortung umgehen. Unter Belastung verlieren Menschen schnell den Zugang zu dem, was ihnen eigentlich wichtig ist.
Das IPSST setzt deshalb nicht bei Verhaltenstechniken an, sondern bei dem, was davor liegt: dem bewussten Umgang mit inneren Zuständen, emotionalen Reaktionen und Beziehungsmustern. Wer versteht, was in ihm selbst und im Kontakt mit anderen passiert, hat mehr Handlungsspielraum.
Ein klarer innerer Rahmen für einen offenen Entwicklungsprozess
Orientierung durch Verständnis
Zu Beginn des Trainings wird gemeinsam ein Verständnis dafür entwickelt, wie Selbststeuerung unter Belastung funktioniert und warum sie in bestimmten Situationen eingeschränkt sein kann. Das schafft Orientierung und entlastet: Typische Führungserfahrungen wie Kontrollverlust, Überreaktionen oder Rückzug werden als nachvollziehbare Reaktionen unter Druck verstanden.
Interpersonelle Verhaltensmuster
Von Anfang an wird deutlich gemacht, dass Führung immer im Zusammenspiel mit anderen entsteht. Interpersonelle Verhaltensmuster – also typische Arten, wie Menschen aufeinander reagieren – sind von Beginn an Teil des Trainings. Sie werden zunächst beobachtet und verstanden und im Verlauf des Prozesses zunehmend bewusster bearbeitet.
Werte, Motivation und Sinn
Themen wie Werte, Motivation oder Sinn werden nicht theoretisch eingeführt, sondern dann aufgegriffen, wenn sie im konkreten Führungsalltag der Teilnehmenden relevant werden.
Wie im IPSST gearbeitet wird
Erfahrungsnah und prozessgeführt
Kein fester Lehrplan
Das IPSST folgt keinem festen Lehrplan. Die Arbeit ist prozessgeführt und orientiert sich an den realen Führungssituationen der Teilnehmenden.
Gruppenarbeit
Führungssituationen werden in der Gruppe eingebracht und gemeinsam bearbeitet. Emotionale Reaktionen und Beziehungsmuster werden im Hier-und-Jetzt sichtbar.
Professionelle Begleitung
Die Leitung rahmt den Prozess professionell, macht Dynamiken verständlich und hilft den Teilnehmenden, das Erlebte einzuordnen und weiterzuentwickeln.
Erfahrungsbasiertes Lernen
Lernen entsteht aus Erfahrung, bewusster Reflexion und der schrittweisen Integration neuer Handlungsoptionen in den Führungsalltag.
Entwicklung endet nicht im Trainingsraum
Damit die Entwicklung nicht auf die Sitzungen beschränkt bleibt, arbeiten die Teilnehmenden zwischen den Terminen mit gezielten Reflexions- und Arbeitsmaterialien. Die Erfahrungen aus diesen Zwischenphasen werden im IPSST wieder aufgegriffen und vertieft. So entsteht ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess statt punktueller Einsichten.
Der passende Rahmen für echte Entwicklung
Geschlossene Gruppen für Vertrauen und Tiefe
Für nachhaltige Entwicklung
Ausreichend Zeit für echte Arbeit
Voraussetzungen
- Führungserfahrung
- Bereitschaft, sich mit dem eigenen Führungshandeln auseinanderzusetzen
Durchführung
- Organisationsübergreifend in offenen Gruppen
- Inhouse für Unternehmen
Klare Abgrenzung – klare Erwartung
Kein klassisches Seminar
Kein Coaching-Ersatz
Keine Therapie
Persönliche Themen werden aufgegriffen, sofern sie für das Führungshandeln relevant sind – immer innerhalb eines professionellen Rahmens. Ziel ist nicht Selbstdarstellung oder Problembearbeitung um ihrer selbst willen, sondern bewusste, wirksame und nachhaltige Führung.
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